Montag, 26. November 2007
Es fährt ein auf Gleis 11....
....nichts. Keine Bahn. Keine Lok. Es herrscht Krieg. Streik, immer und immer wieder. Heute Nachmittag, so berichtet der Spiegel, wird die GDL bekannt geben, ob sie aufgrund des neuen Angebots von 13% Erhöhung in Tarifverhandlungen geht. Phantastisch, was?
Nein, eben nicht. Es stellt sich heraus, dass 13% viel zu viel sind. Nicht für die GDL - natürlich. Aber die GBDA ist erzürnt, läppische 4,5% haben die Herren herausschlagen können. Was passiert? Wenn in den Tarifverhandlungen der GBDA nicht aufgestockt wird, droht der Streik. Streik? Kennen wir das nicht?
Also, nur mal sehen ob ich das richtig verstehe, die Lokführer kriegen mehr Geld damit die GBDA streikt und weniger Bahn gefahren wird? Mehr Geld für weniger Arbeit - brillant.
Laut Bahnchef Mehdorn bedeuten die 13% 100 Millionen Euro Mehrausgaben jährlich.
Na wenn sie die nicht schnell durch den Stillstand auf deutschen Schienen wieder eingespart haben...

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Montag, 12. November 2007
Das arme hintergangene Volk
Manchmal denke ich, wir werden alle an der Nase herumgeführt. Nein - ich bin mir fast sicher.
Ganz groß in den Nachrichten - eine Rauchsäule über London-Ost - kilometerweit zu sehen.
Es gebe keine Hinweise für einen Terroranschlag sagt scotland yard - und ich kann nicht umhin zu denken "Natürlich nicht, es ist ja auch geschehen."
Von Terror hört man nur noch, wenn etwas rechtzeitig, wenn auch knapp verhindert werden konnte. Wenn viertausend Menschen in der Berliner U-Bahn getötet worden WÄREN - dann war es Terror.
Wenn viertausend in der U-Bahn getötet WURDEN, dann war es ein tragischer Unfall.
Der Spiegel bereichtet, Londen sei zuletzt im Juni Ziel eines Anschlags gewesen, die Polizei habe die Sprengsätze noch rechtzeitig entschärfen können. Interessant, oder?
Ob das alles immer so stimmt?
Manchmal denke ich, wir sollen Angst vor Terror haben, aber gleichzeitig von unserer Exekutive begeistert sein. Uns gleichermaßen unsicher aber sicher fühlen. Ich weiß auch nicht, ich kriegs nicht aus dem Kopf.

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Donnerstag, 1. November 2007
totale Übersprungshandlungen
sind irgendwie komisch.
Ich zum Beispiel bin irgendwie wie ein Computer - sobald ich zwischen zwei Dingen entscheiden muss, stürze ich ab. Ich kann nicht abwägen, es geht einfach nicht. Es ist alles gleich wichtig. Und was machen Hähne wenn sie nicht wissen, ob sie angreifen oder abhauen sollen? Sie picken Körner.
Was tue ich? Ich langweile mich. Unglaublich, ich hasse Langeweile. Aber sobald viele Dinge zu tun sind, geschieht nichts mehr. Was hier an Arbeit herumliegt füllt sicherlich eine halbe Woche. Aber nein, ich hänge herum und gucke mir irgendwelche Dinge an, je irrelevanter desto besser. Entscheidungen sind nichts für mich, das sollte ich von jetzt an bei meiner Lebensplanung berücksichtigen.

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